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Undichte Bohrungen sind bereits die Regel – Fracking wird die Situation verschlimmern

Eines der weltweit führenden Unternehmen für Bohrungen – Schlumberger Limited – stellte fest, dass 43 Prozent seiner 6692 Offshore Bohrungen im Golf von Mexiko undicht sind. Nach 15 Jahren besteht bereits eine 50-prozentige Chance, dass es zu größeren Lecks kommt, die Grundwasser oder die Umgebung kontaminieren können.

In Norwegen sind es immer noch 13 bis 19 Prozent der Bohrungen, die undicht sind. Diese Zahlen wurden jetzt bei einer Konferenz zur Sicherheit der Schiefergasförderung genannt. Geochemikerin Karlis Muehlenbach von der Universität Alberta warnte davor, dass mit zunehmendem Ausbau der Schiefergasindustrie und Hydraulic „Fracking“ Fracturing, Kontaminierungen von Grund- und Trinkwasser zunehmen werden. „Das Problem wird schlimmer, nicht besser.“, so Muehlenbach.

„The shale gas boom combined with hydraulic fracking will cause wellbores to leak more often than run-of-the-mill conventional wells,“ says Karlis Muehlenbachs, a geochemist at the University of Alberta. „The problem is going to get worse, not better.“

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Disposalbohrungen nach Erdbeben in Ohio geschlossen – Erdbeben auch in Verden/Aller

In Youngstown, Ohio (USA) mußten gleich mehrere Versenkbohrstellen für kontaminiertes Frack-Brauchwasser nach Erdbeben geschlossen werden. Auch Disposalbohrungen genannt, dienen sie der „Entsorgung“ des wieder an die Oberfläche gespülten Frack- und Lagerstättenwassers, das auch im Rahmen der regulären Förderung anfällt.

11 Erdbeben wurden seit dem letzten Frühling gemessen. Das bislang stärkste am Neujahrswochenende mi einer Stärke von  4,0 bis 4,3 auf der Richterskala. Zuvor wurden in der betroffenen Gegend keine Erdbeben gemessen. Die Aufzeichnungen darüber gehen bis in das Jahr 1980 zurück. Weiterlesen »

„Clean Fracking“ der OMV in Österreich oder Halliburtons saure Gurke?

Im Mai 2011 wurde einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, dass im Wiener Becken (Österreich) Probebohrungen nach Schiefergas vorbereitet werden. Das Unternehmen OMV stritt lange ab, dass dabei auch Hydraulic Fracturing zum Einsatz kommen soll.

Jetzt soll eventuell schon ab 2013 mit Hilfe von „Clean Fracking“ das Gas aus dem Gestein in 6000 Meter gebrochen werden. Angeblich eine Entwicklung der OMV in Zusammenarbeit mit der Montanuni Leoben. Doch das amerikanische Unternehmen Halliburton bewirbt ein sehr ähnliches Verfahren schon seit 2009. Weiterlesen »

Verden vermutet unzulässige Entsorgung von Frack-Flüssigkeit

Seit längerem ist bekannt, dass RWE DEA und ExxonMobil mit dem Lagerstättenwasser auch Frack-Flüssigkeiten in Versenkbohrstellen entsorgen. Rein technisch ist es schon nicht möglich, nach dem Fracking noch zwischen Frackflüssigkeit und Lagerstättenwasser zu unterscheiden. Der Kreis Verden hält diese Praxis für unzulässig. Weiterlesen »

Keine Unterscheidung zwischen nutzbarem und nicht nutzbarem Grundwasser beim Fracking

Der Landkreis Verden (Niedersachsen) hält eine wasserrechtliche Erlaubnis vor der Genehmigung von Hydraulic „Fracking“ Fracturing für erforderlich. Dazu müsse das Landesbergamt die untere Wasserbehörde beteiligen.

Die untere Wasserbehörde des Kreises könnten dann bei „wasserrechtlichen Bedenken“ das Genehmigungsverfahren für Fracking wirksam stoppen. Einer der Streitpunkte dabei war bisher, die Definition von „nutzbarem“ und „nicht nutzbarem“ Grundwasser
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