Bundesumweltministerium will Studie zur Gefährdung des Grundwassers durch Hydraulic Fracturing in Auftrag geben

Im Mai 2011 veröffentlichte das Bundesumweltministerium eine Stellungnahme zur Gefährdung von Mensch um Umwelt durch die unkonventionelle Gasförderung – insbesonders in Verbindung mit Hydraulic „Fracking“  Fracturing.

Als erster Schritt zur Konkretisierungen der Gefahren, soll jetzt eine Studie über die Risiken für das Grundwasser in die Liste der Forschungsvorhaben für 2012 aufgenommen werden. Noch in der ursprünglichen Stellungnahme sah das Ministerium deutlich mehr Risiken:

Beeinträchtigungen der Umwelt sind in jeder Phase des Förderprozesses denkbar. Dazu zählen:

  • Lärm- und Luftemissionen
  • großer Flächenverbrauch
  • hoher Wasserbrauch

Ob auch diese Punkte Bestandteil der Studie sind, ist noch nicht bekannt. Die Konzentration alleine auf das Grundwasser wurde schon bei der angekündigten Studie der amerikanischen Umweltbehörde EPA kritisiert.

Auch die Klimaschutzziele der Bundesregierung ständen im Widerspruch zur unkonventionellen Gasförderung, bei der neben dem zusätzlichen CO2 bei der Verbrennung des Gases auch große Mengen des wesentlich klimaschädlicheren Methans austreten.

Ähnlich wie in NRW wird entscheidend sein, wie der konkrete Auftrag der Studie aussieht und wer mit der Ausführung betraut wird. Momentan scheint in Europa ein Mangel an „neutralen“ Experten zu diesem Thema zu herrschen. Eine kritische Auseinandersetzung und die aktuell hohe Aufmerksamkeit, sollte aber helfen, zu einem ausgewogenen Ergebnis zu kommen.

Quelle:
http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Das-Warten-auf-Fracking-Gutachten-id4865246.html

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  1. Pressespiegel 29. KW 2011 « Gegen Gasbohren… - pingback on 24. Juli 2011 um 10:25

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