USA: Neue Studie empfiehlt vollständiges Verbot von High Volume Hydraulic Fracturing in der Nähe von Trink- und Grundwasser

Die Umweltbehörde von New York hat die Vorabversion einer Studie zum Einfluss von High Volume Hydraulic Fracturing auf Natur und Umwelt veröffentlicht. Zukünftig soll in der Nähe von Gebieten zur Gewinnung von Trinkwasser, primären Grundwasserquellen und auf staatlichem Land High Volume Hydraulic Fracturing vollständig verboten werden.

Conclusion:
“The Department finds that high-volume hydraulic fracturing activity is not consistent with the preservation of the New York City and Syracuse watersheds as unfiltered drinking water supplies.

Even with all of the criteria and conditions identified in the Revised Draft SGEIS, a risk remains that significant high-volume hydraulic fracturing activities in these areas could result in a degradation of drinking water supplies from accidents, surface spills, etc. Moreover, such large scale industrial activity in these areas, even without spills, could imperil EPA‟s Filtration Avoidance Determinations and result in the affected municipalities incurring substantial costs to filter their drinking water supply.

Bislang gilt im Staat New York noch ein Moratorium für Hydraulic Fracturing in Verbindung mit Horizontalbohrungen. Rechtlich bereitete das Probleme, weil sowohl Landbesitzer als auch die Industrie potentiell auf ihr Recht zur Förderung bestehen könnte.

Das Verbot geht damit nicht so weit, wie das Moratorium und erlaubt zukünftig wieder Hydraulic Fracturing in einigen Teilen des Staates. Hier ist zu erwarten, das weitere Städte und Gemeinden mit eigenen Verboten aktiv werden.

Schon jetzt wird kritisiert, dass die Studie auf der einen Seite High Volume Hydraulic Fracturing als gefährliche und unsichere Technologie ansieht und deshalb in der Nähe von großen Trinkwasser – Resourcen verbietet, aber andererseits die Bewohner aller anderen Gebiete dem Risiko weiter aussetzt.

Die extrem umfangreiche Studie berücksichtigt nicht nur den eigentlichen Prozess des Hydraulic Fracturing, sondern alle damit verbundenen Operationen oberhalb und unterhalb der Erdoberfläche.

Der Schluss, dass High Volume Hydraulic Fracturing nicht mit den staatlichen Sicherheitsvorschriften für Trinkwasser in Übereinstimmung zu bringen ist, das selbst Schutzmaßnahmen, dieses Risiko nicht nennenswert senken können und das die Risiken auf Grund ihrer Konsequenzen für den Menschen nicht akzeptabel sind, wird Konsequenzen weit über New York hinaus haben.

Quellen:
http://www.downtownexpress.com/?p=1701
http://www.dec.ny.gov/data/dmn/ogprdsgeisfull.pdf

2 Kommentare.

  1. Pressespiegel 28. KW 2011 « Gegen Gasbohren… - pingback on 17. Juli 2011 um 10:16