USA: Weitere Urteile zur Kontaminierung von Wasser durch Hydraulic Fracturing

2008 kam es in der Stadt Parachute bei Denver gleich zu mehren Unfällen mit auslaufenden Lagerstättenwasser und auch Frackflüssigkeiten. 1,2 Millionen Gallonen (~ 4,5 Millionen Liter) Frackwasser liefen damals in einen Zufluss des Colorado River und führten zur Kontaminierung von Wasser durch beim Hydraulic Fracturing eingesetzte Stoffe. Der Zufluss war die Hauptwasserversorgung für die Landwirte der Gegend.

Jetzt sprach ein Gericht die ersten beiden Urteile. Zwölf weitere Prozesse, die zum Teil schon älter als ein Jahr sind, laufen noch.

„Two oil and gas companies responsible for major spills of hydraulic fracturing fluids and other drilling fluids into Garden Gulch on the Roan Plateau of Colorado’s Western Slope in 2008 have reached settlement agreements with the state for fines totaling $316,350.

„There will still be 12 cases more than a year old if the COGCC board approves the settlements at next week’s monthly hearing in Kiowa. Regulators have been making steady progress this year in dealing with old enforcement matters.“

Auch in anderen Staaten häufen sich die Urteile in Zusammenhang mit der unkonventionellen Gasförderung. Die steigende Anzahl von Bohrungen seit 2007 – in Pennsylvania wächst die Zahl im Moment exponentiell von einigen wenigen 2007 auf über 2000 im Jahr 2010 – lässt auch die Anzahl von Unfällen steigen. In Pennsylvania sind für die nächsten Jahren nach Angaben der Industrie noch bis zu 32.000 Bohrungen geplant.

Quellen:
http://www.denverpost.com/news/ci_8696987
http://www.realaspen.com/article/684/Garden-Gulch-drill-spill-fines-total-316350

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