Barrierewirkung von Sandstein niedriger als gedacht

Eine aktuelle Studie des California Institute of Technology zur Barrierewirkung von komprimierten Bändern im Sandstein zeigt, dass die Durchlässigkeit gegenüber Gasen und Flüssigkeiten größer ist als bisher gedacht.

„Die Auswertungen ergaben, dass Flüssigkeiten auch die Kompaktionsbänder des Aztec-Sandsteins durchdringen konnten. Die vermeintlichen Barriereschichten sind damit unter Umständen weniger dicht als gedacht.“

Folgen hat das unter anderem für die Einlagerung von abgeschiedenem CO2 (CCS Technologie) aber auch für die Schutzwirkung von Deckgebirgen bei der unkonventionellen Gasförderung.

Wenn sich Deckschichten nachträglich als weniger dicht als gedacht herausstellen, steigt das Risiko, dass verpresstes CO2 oder Methan an unerwarteten Stellen austritt, aber auch dass der Chemikaliencocktail aus dem Fracking Prozess in eigentlich als sicher vermutete Schichten gelangt.

Quellen:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-13538-2011-06-08.html
http://media.caltech.edu/press_releases/13424

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