Shale Gas Shock – Wie Klimawandel-Skeptiker die Erdgassuche in Europa sehen

Die britische Global Warming Policy Foundation hat einen Bericht veröffentlicht, der sich ausgesprochen positiv über die Vorteile unkonventioneller Gasförderung äußert.

Auch auf die möglichen Nachteile wird in der Studie kurz eingegangen, doch in erster Linie, um sie gleich zu entkräften.

Es hilft zu wissen, dass die Global Warming Policy Foundation eine sogenannte Denkfabrik ist, welche die Menschen über den Klimawandel und seine möglichen Folgen aufklären will. In erster Linie werden Zweifel gestreut, ob es einen Zusammenhang zwischen vom Menschen verursachten CO2 und der globalen Erwärmung gibt.

Im April veröffentliche die Foundation bereits einen Bericht, der über 900 wissenschaftliche Arbeiten aufführte, die nachweisen sollen, dass der Klimawandel nicht vom Menschen verursacht wird.

Using a screen-scraping process to analyze the data on the „900+“ list, the folks over at Carbon Brief dug up some pretty incriminating information. Turns out nine of the ten most cited authors on the list (representing 186 of the 938 papers) have links to ExonMobil-funded organizations.
Quelle:  http://www.desmogblog.com/fossil-fools-fund-latest-petition

186 der 938 Studien, die  von Wissenschaftlern erstellt wurden, die sich gegenseitig kontrollieren (Peer Review), haben Verbindungen zu Organisationen, die von ExxonMobil finanziert werden.

Auch die übrigen Studien weisen fast alle einen direkten Zusammenhang zur Öl- und Gasindustrie auf.

Mit diesem Wissen über die Interessen  der Foundation sollten die  92 „Thesen“ und die daraus getroffenen Schlussfolgerungen gelesen werden.

Der Report ist in voller Länge unter der folgenden Adresse zu finden:
http://thegwpf.org/images/stories/gwpf-reports/Shale-Gas_4_May_11.pdf

 

Keine Kommentare möglich.