BP-Ölkatastrophe: „Wir haben unsere Lektionen nicht gelernt“

Das Handelsblatt hat zum Jahrestag der schlimmsten Ölkatastrophe in den USA ein Interview mit Kerl Davies von Greenpeace geführt. Zum Hydraulic Fracturing sagt Kerl Davies:

Wir sind gerade dabei, mit Hydraulic Fracturing die gleichen Fehler zu machen wie bei den Bohrungen in der Tiefsee. Es bestehen ähnliche Risiken: Die Chemikalien, die verwendet werden, können das Grundwasser verseuchen. Und es sind die gleichen Unternehmen: Halliburton, Exxon, Shell und so weiter. Wir sehen das gleiche Verhalten und die gleichen Schwächen in der Regulierung.

Bereits am Tag zuvor berichtete das Handelsblatt in seiner Print-Ausgabe vom 19.4.2011 über die Veröffentlichung der beim Fracking eingesetzten Chemikalien durch den US-Kongress:

Einem Bericht des US-Kongresses zufolge sind dabei auch krebserzeugende Chemikalien in das Erdreich gepumpt worden. Jetzt droht der Gasindustrie eine scharfe neue Regulierung – und womöglich hohe Schadenersatzforderungen. […] „Die Branche arbeitet gerade an einem weiteren Skandal a la Erin Brockovich“, sagte Andrew Smith, Berater der Ölindustrie aus dem britischen Aberdeen.

Noch vor einigen Monaten sah ein Bericht im Handelsblatt über Hydraulic Fracturing noch so aus:

[Beschreibung Hydraulic Fracturing / Fracking]. Dem Wasser werden Chemikalien in minimalen Mengen zugefügt, die als Schmierstoff und zur Desinfektion dienen. Der Einsatz dieser Chemikalien weckt Sorgen bei Umweltschützern.

Quelle:

BP-Ölkatastrophe: „Wir haben unsere Lektionen nicht gelernt“ – Energie + Umwelt – Technologie – Handelsblatt.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/exxon-hofft-auf-milliardenerloese-und-tausende-jobs/3771788.html?p3771788=4

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