Wintershall hat keine Zeit für Transparenz

Die Firma Wintershall hat sich in Nordrhein-Westfalen umfangreiche Fördergebiete für die unkonventionelle Gasförderung reserviert. Im Märkischen Kreis soll nach Schiefergas in den oberen Bodenschichten gesucht werden.

Auf ihrer Website verspricht die BASF Tochter Wintershall dabei volle Transparenz:

„Erst nach umfangreicher Analyse wird verlässlich zu entscheiden sein, ob eine Förderung sinnvoll durchgeführt werden könnte. Erst dann würden wir weitere Genehmigungsverfahren für tiefere Bohrungen in Gang setzen – bei voller Transparenz und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und politischen Instanzen. Auch der vertrauensvolle Dialog mit der Öffentlichkeit ist schließlich fester Bestandteil unserer Arbeit.“

Quelle: http://www.wintershall.com/nrw.html?&L=1

In Hagen haben die Grünen bereits vor einiger Zeit eine Informationsveranstaltung für den 22. Februar 2011 vorbereitet. Neben Wibke Brems und Helmut Fehr wurden auch Vertreter von Wintershall eingeladen. Leider gibt es dort wohl niemanden, der Zeit für die versprochene „Transparenz“ und den „vertrauensvollen Dialog mit der Öffentlichkeit“ hat.

„Auch die Firma Wintershall, die in Hagen und Umgebung bereits entsprechende Bergbauberechtigungen besitzt, wurde eingeladen, will sich aber offenbar der Diskussion nicht stellen. Sie erteilte eine Absage wegen mangelnden Personals. Eine persönliche Anfrage an den Vorstandsvorsitzenden blieb unbeantwortet.“

Die Interessengemeinschaft „Gegen Gasbohren“ im Märkischen Kreis will sich ebenfalls mit Wintershall in Verbindung setzten. Es würde der Akzeptanz vor Ort bestimmt helfen, wenn Wintershall bis dahin jemanden findet, der Zeit für die „Öffentlichkeit“ hat.

Quelle:
http://www.gruene-hagen.org/node/504

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