ExxonMobil hat erneut Probleme mit undichter Lagerstättenwasserleitung

Krebserregendes Benzol ist bei Hengstlage in Niedersachen im Erdreich und Grundwasser festgestellt worden. Die von ExxonMobil betriebene Leitung transportiert sogenanntes Lagerstättenwasser. Wahrscheinlich zur, als Entsorgung bezeichneten Verpressung, in nicht mehr benötigten Bohrlöchern.

Genau wie Frackwasser, enthält Lagerstättenwasser hohe Mengen an Salz, radioaktive Isotope (TENORM), Quecksilber, aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX) und die bei der Bohrung verwendeten Chemikalien. Vom Benzol aus der BTEX-Gruppe ist schon lange bekannt, das es Krebs verursachen kann. Es wird von Menschen und Tieren durch Hautkontakt und Einatmung der Dämpfe aufgenommen.

Erst vor kurzem berichtete das NRD Magazin Markt über einen ähnlichen Vorfall im Landkreis Rotenburg. Dabei mussten 2500 Kubikmeter Erde wegen Quecksilber und Benzolbelastung ausgetauscht werden. Die Vorfälle kratzen weiter am Image von ExxonMobil, das sich selber immer als höchst sicherheitsbewusst darstellt.

Es besteht die Vermutung, das erst durch die gestiegene Berichterstattung nach der Ankündigung von Probebohrungen in Nordrhein-Westfalen überhaupt nach solchen Problemen geschaut wird.

Quelle:
http://www.nwzonline.de/Region/Ticker/Artikel/2543175/Hengstlage-Benzol-tritt-nahe-einer-Exxon-Leitung-aus.html

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