Stellt ExxonMobil die Kommunikation ein?

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen, dass ExxonMobil für Gespräche zur unkonventionellen Gasförderung nicht mehr zur Verfügung steht:

„Seit dem kurzen Anruf [über die Einstellung des Frackings in Oppenwehe] von Norbert Stahlhut hat auch Bürgermeister Gerd Rybak kaum noch etwas vom Energiekonzern gehört.“

Bei der letzten Informationsveranstaltung der Grünen in Nordwalde hörte man das gleiche von Oliver Krischer und Wibke Brems. Auch bei der heutigen Informationsveranstaltung der Linken in Münster wurde darüber berichtet, das ExxonMobil auf Anfragen nicht mehr reagiert.

Andererseits waren alle Beteiligten mit der Kommunikation von ExxonMobil sowieso nicht sehr zufrieden:

„Die Informations-Politik von Exxon-Mobile hat bei Rybak für Enttäuschung gesorgt. Exxon habe zwar über das Verfahren informiert, über die Risiko-Situation aber „nicht so, wie wir das erwartet hätten“, so der Bürgermeister. „Wenn ich informiere, dann kann ich nicht alles schönreden.“ Dann müsse man auch zu den Risiken Stellung nehmen – und wie man die ausschließen wolle.“

Die IG „Gegen Gasbohren“ wendete sich in dieser Woche mit einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden von ExxonMobil, Gernot Kalkoffen.

„„Auch in den anderen Orten, in denen Sie nach unkonventionellem Erdgas suchen wollen, gibt es sehr starke Gruppierungen. Und diese Gruppen werden sich in allen Orten bilden, in denen Konzerne nach Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten suchen werden.““

Auf eine Antwort wartet die IG „Gegen Gasbohren“ in Nordwalde noch.

Quelle:
http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-minden/rahden/gefaehrdung-grundwassers-ausschliessen-1119838.html

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