Australien bereitet Verbot von BTEX Chemikalien beim Fracken in Kohleflözen vor

Nach Berichten über BTEX-Chemikalien (Benzol, Toluol, Xylol und Ethylbenzol) im Trinkwasser in der Nähe von Gasbohrungen, bei denen das umstrittene Fracking Verfahren zum Einsatz kam reagiert jetzt die australische Regierung auf die Proteste der Anwohner.

Der australische Raumordnungsminister Tony Kelly hat ein Papier vorbereitet, das den Einsatz dieser Chemikalien beim Fracking verbietet. Zur Zeit steht es zur offenen Diskussion und soll im April 2011 in Kraft treten.

In den USA war das Fracken mit Diesel, einem der Hauptträger der BTEX Chemikalien, im Jahr 2003 durch eine freiwillige Verpflichtung der Branche untersagt worden. Anfang des Jahres stellte sich heraus, das sich nur wenige Unternehmen an die Absprache gehalten haben. Mehr als 121 Millionen Liter Frack-Flüssigkeit mit dem Additiv Diesel wurden danach noch eingesetzt.

Die Grünen in Australien möchten den Bann mit einem Moratorium für weitere Bohrungen verbinden:

„The Greens MP Cate Faehrmann welcomed the strategy but questioned why it could not be matched with a moratorium on the coal seam gas industry, which she said had been “proven to be dangerous for water supplies and productive farmlands“

Sie halten die Kohleflöz-Gas Industrie für gefährlich für die Wasserversorgung und das Ackerland.

http://www.smh.com.au/business/coal-seam-gas-report-points-to-chemicals-ban-20110202-1adt8.html

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