USA: Frack-Wasser Recycling ist B*llsh*t

Bei einer öffentlichen Veranstaltung zum Fracking im Marcellus Shale, dem größten Fördergebiet für unkonventionelles Gas in den USA, berichten Experten über ihre Erfahrungen mit Frack-Wasser.

Bruce Jankura von der staatlichen Behörde für Umweltschutz, sagte, dass seine Behörde für die Überwachung der Rückflüsse des Frack-Wassers zuständig ist. Dabei verlassen sie sich weitgehend auf die Meldungen der Unternehmen. Pro Bohrplattform fallen 15,5 Millionen Liter Wasser, vermischt mit Sand und hochgiftigen Chemikalien an. Das Verfahren kann bis zu 10 mal wiederholt werden, bevor die Quelle erschöpft ist. Auf einem Bohrplatz sind 6 bis 12 solcher Bohrplattformen.

Dr. Anthony Ingraffea, Fracking Experte an der Cornell Universität sagte, dass nach den aktuellen Zahlen nur 10% des eingesetzten Wassers tatsächlich recycelt werden. Und nicht einmal jedes Unternehmen versucht es überhaupt.

Vertreter der Gasbohrunternehmen erwecken gerne den Eindruck, sie würden versuchen, dass Frack-Wasser zu recyceln. Nach Dr. Ingraffea kann das Frack-Wasser aber nicht einfach von einem Bohrloch zum nächsten gepumpt werden. In der ersten Phase sei es angedickt. Erst in der Erde wird es wieder verdünnt, um die Wirkung zu erhöhen. Danach sei es nicht geeignet, erneut verwendet zu werden.

Aussagen zum Recycling von Frack-Wasser nannte der „B.S.“ (Bullshit)

Dr. Theo Colburn, zuvor Berater der EPA (amerikanische Umweltbehörde) und Umweltgesundheits-Analyst, ergänzte, dass im verwendeten Frack-Wasser bis zu 596 bekannte und bis zu 50% unbekannte Chemikalien enthalten sein können. Eine Behandlung all dieser Chemikalien im Wasser ist so gut wie unmöglich.

Quelle:
http://voicesweb.org/officials-confirm-bad-gas-drilling-news

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