Süd-Afrika: Ministerin ordnet Fracking Moratorium an

Auch in Süd-Afrika werden große Mengen an unkonventionellem Erdgas vermutet. Der Konzern Shell möchte dort in Kürze Bohrungen durchführen, bei denen auch das umstrittene Fracking Verfahren zum Einsatz kommen soll.

In der Bevölkerung gibt es schon länger Widerstände, weil befürchtet wird, dass bei den Bohrungen das Grundwasser verunreinigt wird. Auch die Berichte vom Anfang dieser Woche aus den USA, nach denen beim Fracking, trotz anderer Absprachen, weiterhin Diesel als hochgiftiger Fracking Zusatz verwendet wurde.

Zudem gibt es auch in Süd-Afrika keine Regeln oder Gesetze über den Einsatz von Fracking.

Susan Shabangu, vom Ministerium für Bodenschätze, lässt deshalb erst einmal die Bearbeitung aller neuen Aufsuchungs- und Förderrechte ruhen:

„Minister of Mineral Resources Susan Shabangu on Tuesday placed an indefinite moratorium on the processing of all new exploration and production rights in the Karoo, although this would not affect those applications already in the pipeline.“

Das deutsche Gesetz sieht keine Möglichkeit für ein Moratorium im Genehmigungsverfahren für Gasbohrungen vor. In anderen Ländern wie Süd-Afrika, Australien und den USA wurden Moratorien ebenfalls beantragt oder sind bereits in Kraft getreten.

Quelle:
http://www.upstreamonline.com/live/article243374.ece

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