Die Helmholtz Gesellschaft zur Schiefergasförderung

Die Helmholtz Gesellschaft berichtet in ihrer Rubrik „Aktuelle Einblicke“ über die stillen Energiereserven im Schiefergas.

„Diese lange bekannten Gasvorkommen können erst seit wenigen Jahren wirtschaftlich genutzt werden. Ihr Einsatz ist auch deshalb sinnvoll, weil der Umbau auf nachhaltige Energiequellen noch viele Jahre dauern wird, in denen weiter fossile Brennstoffe verwendet werden.“

„Erschlossen werden die Vorräte dann durch eine senkrechte Bohrung. Erreicht der Bohrmeißel die Ergasschicht, dreht er in die Horizontale und bohrt unter Umständen einige Kilometer waagrecht weiter. Dann wird Wasser in die Schicht gedrückt, das Spalten im Gestein öffnet, die von Quarzkügelchen in der Lösung dauerhaft stabilisiert werden. Aus diesen Spalten kann das Erdgas dann entweichen.“

Wem da was merkwürdig vorkommt, fragt sich vielleicht, wer noch mal die Helmholtz Gesellschaft war. Das Helmholtz Zentrum München war bis Ende 2008 Betreiber der Lagerstätte für schwach- und mittelradioaktive sowie umdeklarierte radioaktive Abfälle in der Asse.

Quellen:

http://www.helmholtz.de/forschung/energie/aktuelle_einblicke/stille_reserven/
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29801/1.html
http://www.asse-archiv.de/index.html

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