VKU fordert transparentes Genehmigungsverfahren bei Fracking

Der Verband kommunaler Unternehmen fordert eine frühzeitige Einbindung von Wasserbehörden und Wasserversorgern in das Genehmigungsverfahren für unkonventionelle Gasförderung.

„Wir wollen keine Verhältnisse wie in den USA, wo durch unsachgemäße Bohrungen Trinkwasser kontaminiert wurde. Soll das Verfahren in Deutschland erfolgreich angewandt werden, müssen sämtliche Risiken für die Trinkwasserversorgung gänzlich ausgeschlossen werden“, betonte Beckereit.

Der Verband schließt sich hier nicht den Aussagen von ExxonMobil an, nach denen das Verfahren ungefährlich und erprobt ist. 1400 kommunale Unternehmen werden vom Verband in ganz Deutschland vertreten.

Zur Zeit entscheidet ausschließlich das Bergamt der jeweiligen Bezirksregierung über eine Fördergenehmigung. Betroffene Gemeinden und Kreise haben die Möglichkeit, Bedenken zu äußern, die allerdings nicht bindend sind. Eine Änderung der Gesetze wird aktuell von Grünen und SPD angestrebt.

Quelle:
http://www.vku.de/service-navigation/presse/pressemitteilungen/liste-pressemitteilung/pressemitteilung-622010.html

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