Stoff der Wassergefährdungsklasse 3

Der Bericht von Monitor über unkonventionelle Gasförderung in Nordrhein-Westfalen ist jetzt auch online verfügbar. Zu Wort kommt insbesonders Gelsenwasser, einer der größeren Wasserversorger in der Region. Gelsenwasser wurde von ExxonMobil nicht über die Probebohrungen informiert. Erst aus der Presse erfuhren sie über die möglichen Auswirkungen, falls das Fracking Verfahren zum Einsatz kommt.

Sehr interessant war auch die Aussage von Christa Stiller-Ludwig, Mitarbeiterin der Wasserbehörde Hagen:

„Also meine Recherchen haben ergeben, dass es sich bei einer der zugefügten Komponenten um einen Stoff der Wassergefährdungsklasse 3 handelt. Das heißt, die höchste Wassergefährdungsklasse, die es geben kann.“

Im weiteren sagte sie noch, das selbst mit einer noch so starken Verdünnung, die Einbringung eines Stoffes der Gefährdungsklasse 3 erlaubt sein könnte. Das würde bedeuten, das die Aussagen von Exxon über die Ungefährlichkeit, wir erinnern uns an den Kosmetik-Vergleich, so nicht zutreffen und das der Einsatz der Stoffe in Damme nicht erlaubt war. Wir bleiben gespannt.

Quelle:
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/1118/wasser.php5

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