ExxonMobil: Unabhängige Experten sollen ExxonMobil Bohraktivitäten begleiten

In seiner neuesten Pressemeldung verspricht der Konzern ExxonMobil, unabhängige Experten, Vertreter der betroffenen Gemeinden, der Behörden und Wasserwerke in einem Arbeitskreis zusammenzuführen um mögliche Gefahren für die Umwelt auszuschließen:

„Wir wollen wissenschaftlich untersuchen, wie eine mögliche Produktion von Kohleflözgas und Schiefergas mit minimaler Beeinträchtigung von Umwelt und Umfeld realisiert werden kann“, sagte Kalkoffen.

Mit den Untersuchungen soll kurzfristig begonnen werden. Bei bisherigen Veranstaltungen „informierten“ ebenfalls Vertreter von ExxonMobil mit Hilfe von „unabhängige Experten“ die örtlichen Gemeindevertreter und interessierten Bürger. Die Kommunikation war allerdings bisher recht einseitig, was sich im erstarken der Interessengemeinschaften gegen Gasbohrung äußerte. Ein runder Tisch mit ergebnisoffenen Gesprächen und dem Ziel einer gemeinsamen Lösung wäre eine wirkliche Verbesserung.

Im Moment dominiert das Misstrauen, durch Vermischen von Fakten und Berichten. So gibt es immer noch keine Antwort, warum ExxonMobil im Spiegel mit dem Einsatz von 24.000 Tonnen Chemikalien zitiert wird und bei späteren Pressekonferenzen mit beunruhigten Anwohnern nur noch von 2000 Tonnen gesprochen wird.

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