Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu unkonventioneller Gasförderung

Im Anschluss an die öffentliche Informationsveranstaltung der Grünen zum Stand der unkonventionellen Gasförderung in Deutschland folgt jetzt eine kleine Anfrage an den Bundestag.

Gefragt wird nach existierenden und geplanten Förderorten in Deutschland. Diese Informationen wurden bisher nur von Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Im weiteren geht es um Art und Umfang der eingesetzten Chemikalien, sowie der Gefahr von radioaktiven Ausschwemmungen, wie sie bei Bohrungen in dieser Tiefe nicht ungewöhnlich sind. Antworten zum Genehmigungsverfahren und explizit der Bedeutung der Wasserschutzbehörden der Länder werden ebenfalls erwartet.

Die Antworten sollen in zwei bis drei Wochen vorliegen. In den USA wurde erst jetzt nach massiven Protesten eine Prüfung des Fracking-Verfahrens eingeleitet. Ergebnisse der Studien werden nicht vor 2012 vorliegen. In Deutschland gibt es bisher noch gar keine Studien des Bundes über die Risiken der unkonventionellen Gasförderung, obwohl schon seit 2008 Probebohrungen unter Einsatz der Chemikalien durchgeführt werden.

Quelle:
Mathias Elshoff, Vorsitzender der Interessengemeinschaft gegen Gasbohrung in Nordwalde, per Mail.
https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=explorer&chrome=true&srcid=1IXNlLAM8CTmh0rxiFRbpXAWH-w_H70PhYHucNx6b5vG0qne8GcAx7ZZPi3M4&hl=de

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