Erste Bürgerversammlung in Borkenwirthe

Nach der ersten Versammlung der neu gegründeten Interessengemeinschaft gegen Gasbohrung in Borkenwirthe stand zumindest fest, das es auf viele offene Fragen noch keine Antwort gibt.

„„Kann ausgeschlossen werden, dass das Grundwasser mit Chemikalien kontaminiert wird?“, formulierte Jürgen Kruse von der Interessengemeinschaft die Hauptsorge. Eine Absenkung des Grundwasserspiegels, Luft-Verunreinigungen sowie Lärm durch Lkw-Verkehr sind weitere Belastungen, die die Anwohner befürchten. Ein eingespielter Dokumentarfilm bestätigte die Ängste. Dort ist unter anderem von US-Bürgern die Rede, die ihr Trinkwasser in Flaschen kaufen, weil Erdgas-Bohrungen in ihrer Nachbarschaft das Grundwasser verunreinigt haben sollen.“

Noch offen ist, wie die Stellungnahme der Stadt Borken zur Probebohrung aussehen wird.

„Wir müssen erst wissen, wie der Antrag aussieht“, sagte der Technische Beigeordnete der Stadt, Stephan Pfeffer. Fest stehe aber, dass es „möglichst keinerlei Umweltbelastung“ geben solle. Darüber hinaus sollen die Bürger „korrekt informiert“ werden, so Pfeffer.

In der Gemeinde Nordwalde lagen zwischen der Information der Bürger und der Zustimmung des Gemeinderates nicht einmal 30 Tage. In Borken haben Bürger und Politik hoffentlich mehr Zeit, sich angemessen mit der Thematik auseinander zu setzen.

Quelle:
http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_borken/bz_alle_meldungen/1443065_Bohrende_Fragen.html

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