Sorge um Trinkwasser in Damme

Widersprüchliche Meinungen zu Probebohrungen in Damme. Bei einer Probebohrung nach unkonventionellem Erdgas durch ExxonMobil im Jahr 2008 wurden nach Berichten von Spiegel Online 12 Millionen Liter Wasser und 24.000 Liter zum Teil hochgiftige Chemikalien in den Boden.

„Exxon soll im Oktober 2008 u. a. Zehntausende Liter Chemikalien in den Boden gepresst haben. Einige der Stoffe sollen hochgiftig sein“

Erst jetzt macht sich in der Bevölkerung  die Sorge um das Trinkwasser breit. Damme liegt direkt neben dem Naturschutzgebiet Dümmer. Eine Trinkwasserquelle ist ebenfalls in direkter Nähe. Der örtliche Wasserverband meldet Bedenken an und lässt jetzt mögliche Risikien prüfen.

Während sich der zuständige Grünen-Fraktionschef im Landtag, Stefan Wenzel, und der SPD-Fraktionsvize Detlef Tanke Gedanken um die Risiken der Einbringung von toxischen Stoffen und einer nicht unerheblichen Menge Trinkwassers in den Untergrund machen, teilen das zuständige Bergamt und die Bundesanstalt für Geowissenschaften diese Sorge nicht.

„Das Landesamt für Bergbau sprach von einer bewährten Technik. „Wir haben das genehmigt“, erklärte Behördensprecher Andreas Beuge. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe erklärte, das Risiko, dass etwas passiere, sei „relativ gering“Das Landesamt für Bergbau sprach von einer bewährten Technik. „Wir haben das genehmigt“, erklärte Behördensprecher Andreas Beuge. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe erklärte, das Risiko, dass etwas passiere, sei „relativ gering““

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften untersteht dem Bundeswirtschaftsministerium. Bereits in Nordwalde zeigte sich, das die Bundesanstalt sehr an der Förderung von unkonventionellem Erdgas interessiert ist und mögliche Risiken klein redet.

Quelle:

http://www.nwzonline.de/Region/Ticker/Artikel/2470248/Nach+Testbohrungen+in+Damme++Angst+vor+Gift+in+Grundwasser.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,725697,00.html

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