Kohleflözgas Probebohrung in Bad Laer

„Keine Gefahr für das Trinkwasser“ titelt die Osnabrücker Zeitung am 11. Oktober 2010. Der Bericht beginnt mit dem der Aussage:

„Feuer oder Gift aus dem Wasserhahn, wie aus Amerika als Begleiterscheinung moderner Erdgasfördermethoden berichtet, kann es bei einer möglichen künftigen Förderung in Bad Laer oder Bissendorf nicht geben, unterstreicht Hans-Hermann Nack als Vertreter der Exxon Mobil Production,…“

Nachfolgend wird darauf hingewiesen, das hier Flözgas und kein Schiefergas gefördert werden soll. Das hier so deutlich auf den Unterschied eingegangen wird, zeigt, das es inzwischen eine deutliche Aufmerksamkeit für die möglichen Gefahren bei der Förderung unkonventionellen Gases zu geben scheint. Auch der Film „Gasland“, obwohl noch nicht einmal in Deutschland offiziell erhältlich, scheint schon eine gewisse Bekanntheit zu haben.

„Sollten die Probebohrungen in Bad Laer oder Bissendorf Erdgas nachweisen und es zur Förderung kommen, seien Gefahren durch Verunreinigungen des Trinkwassers mit Gas oder giftigen Chemikalien, die nur bei der Förderung von Schiefergas eingesetzt werden, ausgeschlossen. Auch eine Verunreinigung des Grundwassers sei nicht möglich.“

Heißt das, das die Förderung von Schiefergas, wie Exxon sie in Nordwalde anstrebt, eine Gefahr für das Trinkwasser und Grundwasser darstellt? Diesen Eindruck wollte der hier Interviewte bestimmt nicht vermitteln.

Die Förderstelle habe ich auf der „Karte der bekannten Förderorte von unkonventionellem Gas“ verlinkt.

Quelle: http://www.noz.de/lokales/48319282/keine-gefahr-fuer-das-trinkwasser

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